
Pflanzen
Biologie der Wasserpflanzen
Photosynthese und Atmung
Photosynthese (mit Licht):
CO₂ + H₂O + Licht → Glukose + O₂
Pflanzen nehmen CO₂ auf und geben O₂ ab → In bepflanzten Aquarien steigt der O₂-Gehalt tagsüber an
Atmung (immer, besonders nachts):
Glukose + O₂ → CO₂ + H₂O + Energie
Nachts verbrauchen Pflanzen ebenfalls Sauerstoff → In dichten Pflanzbeständen kann der Sauerstoffgehalt in den frühen Morgenstunden sinken
Notwendige Nährstoffe
Makronährstoffe:
- Stickstoff (N): Quelle → Nitrate/Ammoniak im Wasser
- Phosphor (P): Phosphate
- Kalium (K): aus Düngemitteln oder Leitungswasser
Mikronährstoffe (Spurenelemente):
- Eisen (Fe): unverzichtbar, führt bei Mangel zu Chlorose
- Magnesium (Mg): Bestandteil des Chlorophylls
- Mangan (Mn), Zink (Zn), Bor (B), Kupfer (Cu – Achtung: giftig für Garnelen)
- Kalzium (Ca): Zellstruktur
Ernährungsformen nach Ort
- Wassersäule: Pflanzen mit feinen Blättern (Cabomba, Hornkraut) – nehmen die Nährstoffe direkt aus dem Wasser auf
- Substrat: Pflanzen mit kräftigen Wurzeln (Echinodorus, Cryptocoryne) – nehmen Nährstoffe hauptsächlich aus dem Boden auf
- Gemischt: die Mehrheit
Wachstumsbereiche
- Untergetaucht: immer unter Wasser (Vallisneria, Anubias)
- Halbwasserpflanzen: teils im Wasser, teils an der Luft (Hygrophila, einige Echinodorus-Arten)
- Schwimmpflanzen: an der Oberfläche (Pistia, Limnobium, Salvinia)