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Garnelen

Biologie von Aquariengarnelen

Lebenszyklus

  1. Eier: Das Weibchen trägt die Eier 3–5 Wochen lang unter dem Hinterleib (zwischen den Pleopodien).
  2. Larven: Sie schlüpfen als winzige Nachbildungen der ausgewachsenen Tiere (es gibt keine pelagische Larvenphase wie bei Zuchtgarnelen aus Meeresgewässern).
  3. Jungfische: Sie wachsen innerhalb von 6–10 Wochen zu ausgewachsenen Fischen heran
  4. Erwachsene: 1–2 Lebensjahre bei Neocaridina; sie können sich ihr ganzes Leben lang fortpflanzen

Die Häutung (Ecdysis)

Garnelen haben ein Exoskelett aus Chitin, das nicht mitwächst → sie müssen es abstreifen, um zu wachsen.

Vorgehensweise:

  1. Sie hören 1–2 Tage vorher auf zu essen
  2. Sie scheiden Enzyme aus, die die innere Schicht auflösen
  3. Sie verstecken sich und ziehen den Körper von hinten heraus.
  4. Neue weiche Hautschicht → sehr empfindlich für 12–24 Stunden
  5. Wasserhärtung mit Ca

Probleme beim Mauser:

  • Fehlgeschlagene Häutung / Festsitzende Häutung: Die Garnele kann sich nicht vollständig schälen → stirbt
  • Ursachen: Niedriger GH-Wert, niedriger Ca-Wert, instabiler KH-Wert, Schadstoffe im Wasser (Kupfer)
  • Das Hormon Crustecdisone steuert den Zyklus; Kupfer beeinflusst ihn.

Geschlechtsdifferenzierung

  • Weibchen: größer, abgerundeter Hinterleib (zum Tragen der Eier), in der Regel kräftigere Färbung
  • Männchen: kleiner, gerader Hinterleib, kürzerer Schwanz
  • Ausgewachsenes Weibchen: Man erkennt den „Sattel“ (Fleck auf dem Rücken, an dem sich die Eier vor der Befruchtung bilden)