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Überwinterung

Verhalten von Fischen bei Kälte

  • Bei 10 °C: Verlangsamung des Stoffwechsels, geringere Aktivität
  • Bei 8 °C: Fütterung einstellen (sie können die Nahrung nicht verdauen – sie gärt im Darm)
  • Bei 4–5 °C: Die Fische bewegen sich kaum und halten sich in Gruppen im tiefsten Bereich auf (wo das Wasser wärmer ist)
  • Bei 0 °C: Das Oberflächenwasser gefriert, aber der Grund bei 4 °C bleibt flüssig

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Überwinterung

  1. Mindesttiefe von 120 cm: Das Wasser am Grund friert nicht ein
  2. Sauerstoffversorgung unter dem Eis: Kleine Luftpumpe oder Kompressor, um ein Loch im Eis offen zu halten
  3. Das Eis NICHT zerkleinern: Die Stoßwellen betäuben bzw. töten die Fische. Gießen Sie heißes Wasser darauf, um ein Loch zu schmelzen.
  4. Laub entfernen: Es ist gefährlich, es liegen zu lassen – beim Verrotten unter dem Eis setzen sich Gase frei. Netz über dem Teich.
  5. Filter: Kann bei Temperaturen unter 5 °C vollständig abgeschaltet werden (die Bakterien fallen in einen Winterschlaf). Im Frühjahr wieder in Betrieb nehmen.

Goldfische vs. Koi im Winter

AussehenGoldfischKoi
Tiefsttemperatur0 °C (unter Eis)2–4 °C (vorzugsweise > 4 °C)
Mindesttiefe80 cm120 cm
ErnährungBei 8 °C abstellenBei 10 °C abstellen
Allgemeine WiderstandsfähigkeitOberstKleiner (die „Fancy“-Sorten überwintern nicht gut)

Teiche in sehr kalten Regionen (Außentemperatur < -10 °C)

  • Teichheizung vom Typ „Pond Heater“ oder „Floating De-Icer“ – hält einen kleinen Bereich eisfrei für den Gasaustausch, heizt jedoch nicht den gesamten Teich auf
  • Isolierabdeckung über dem Becken
  • Bei sehr kleinen Teichen: Die Koi für die kalte Jahreszeit in ein Zimmeraquarium umsetzen