Überwinterung
Verhalten von Fischen bei Kälte
- Bei 10 °C: Verlangsamung des Stoffwechsels, geringere Aktivität
- Bei 8 °C: Fütterung einstellen (sie können die Nahrung nicht verdauen – sie gärt im Darm)
- Bei 4–5 °C: Die Fische bewegen sich kaum und halten sich in Gruppen im tiefsten Bereich auf (wo das Wasser wärmer ist)
- Bei 0 °C: Das Oberflächenwasser gefriert, aber der Grund bei 4 °C bleibt flüssig
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Überwinterung
- Mindesttiefe von 120 cm: Das Wasser am Grund friert nicht ein
- Sauerstoffversorgung unter dem Eis: Kleine Luftpumpe oder Kompressor, um ein Loch im Eis offen zu halten
- Das Eis NICHT zerkleinern: Die Stoßwellen betäuben bzw. töten die Fische. Gießen Sie heißes Wasser darauf, um ein Loch zu schmelzen.
- Laub entfernen: Es ist gefährlich, es liegen zu lassen – beim Verrotten unter dem Eis setzen sich Gase frei. Netz über dem Teich.
- Filter: Kann bei Temperaturen unter 5 °C vollständig abgeschaltet werden (die Bakterien fallen in einen Winterschlaf). Im Frühjahr wieder in Betrieb nehmen.
Goldfische vs. Koi im Winter
| Aussehen | Goldfisch | Koi |
|---|---|---|
| Tiefsttemperatur | 0 °C (unter Eis) | 2–4 °C (vorzugsweise > 4 °C) |
| Mindesttiefe | 80 cm | 120 cm |
| Ernährung | Bei 8 °C abstellen | Bei 10 °C abstellen |
| Allgemeine Widerstandsfähigkeit | Oberst | Kleiner (die „Fancy“-Sorten überwintern nicht gut) |
Teiche in sehr kalten Regionen (Außentemperatur < -10 °C)
- Teichheizung vom Typ „Pond Heater“ oder „Floating De-Icer“ – hält einen kleinen Bereich eisfrei für den Gasaustausch, heizt jedoch nicht den gesamten Teich auf
- Isolierabdeckung über dem Becken
- Bei sehr kleinen Teichen: Die Koi für die kalte Jahreszeit in ein Zimmeraquarium umsetzen